Schokolade als Seelentröster, ein kleiner Snack nach dem anderen: Warum fällt es uns oft schwer, gesünder oder weniger zu essen? Der Grund dafür könnte sein, dass wir mit dem Essen versuchen, unangenehme Gefühle, wie Stress, Langeweile, Frust oder sogar Trauer, zu verarbeiten. Doch dadurch verdrängen wir sie nur, und es entsteht eine ungesunde emotionale Bindung an das Essen.

Mit diesem Test findest Du heraus, ob emotionales Essen Teil Deines Alltags ist. Er wurde von der Ernährungsberaterin und Therapeutin für Essstörungen, Uta Bammel, entwickelt. Die Fragen dienen Dir zur Selbstreflexion, können aber keine Einschätzung durch eine Ernährungsberaterin/Psychotherapeutin in einem persönlichen Gespräch ersetzen.

Bist Du eine emotionale Esserin oder ein emotionaler Esser? Finde es mit diesem Test heraus!

Lies Dir die Fragen durch. Erkennst Du Dich in diesen Beschreibungen wieder?

Dieser Test kann Dir dabei helfen, mehr Klarheit über Deine Situation zu erlangen. Beantworte die Fragen mit [Ja] oder [Nein]. 

1.    Du weißt schon viel über gesunde Ernährung, schaffst es aber nicht, diese in Deinem Alltag umzusetzen? Ein paar Tage oder Wochen ernährst Du Dich sehr gesund, doch dann kommt der Rückfall in alte Gewohnheiten und Du ärgerst Dich über Dich selbst? Verstehst nicht, warum Du es einfach nicht hinbekommst? Du hast nach dem Essen ständig ein schlechtes Gewissen?

2.    Du beschäftigst Dich ständig mit der Frage, ob Du isst, was Du isst, wie viel Du isst und ob Du es nicht doch besser lässt? Du hast unzählige Kochbücher und -zeitschriften, schon alles über gesunde Ernährung gelesen und gehört, aber in Deinem Magen landet etwas anderes?

3.    Du bist ein Stress-Esser? Isst Du besonders ungesund oder auch mehr als sonst, wenn Du viele und unangenehme Termine hast, der Alltag hektisch ist, Du gar nicht mehr weißt, wo Dir der Kopf steht und keine Zeit für eine Pause ist? Du stehst so unter Strom, dass Du Süßes und Ungesundes brauchst? Essen ist für Dich oft Nervennahrung?

4.    Isst Du besonders große Mengen oder vermehrt Süßes und Ungesundes, wenn Du gefrustet bist, Kummer hast und versuchst Dich mit dem Essen zu trösten? Du hast das Gefühl, Dir „etwas Gutes“ tun zu müssen, wenn sonst schon alles so blöd ist? Dann gehörst Du zur Gruppe der Frust-Esser.

5.    Du kannst nicht „nein“ sagen, wenn die Kollegin Kuchen mitbringt, die Freundin „extra für Dich“ Nachtisch gemacht hat? Du hast das Gefühl, Essen nicht ablehnen zu können, weil Du damit jemand anderen kränken oder verletzten würdest? Wenn Du Dich hier wiederfindest, bist Du ein sogenannter Harmonie-Esser.

6.    Vielleicht isst Du auch aus Langeweile, ohne dass Dir dies bislang bewusst war. Du isst vor dem Fernseher, weil Dich der Film oder die Serie eigentlich gar nicht interessiert oder machst Dir stupide und langweilige Arbeit schmackhaft? Gehe einen Moment in Dich, bevor Du diese Frage beantwortest.

7.    Belohnst Du Dich mit Süßigkeiten, wenn Du am Nachmittag oder Abend von der Arbeit nach Hause kommst? Gönnst Du Dir auch im Büro immer wieder mal „etwas Gutes“, wenn Du eine schwierige oder lästige Aufgabe geschafft hast? Oder „brauchst“ Du eher die Chips am Abend auf dem Sofa, um Dich für die Mühen des Tages zu entschädigen? Wenn Du Dich hier erkennst, gehörst Du zu den Belohnungs-Essern.

8.    Ist Dein Essverhalten im Urlaub anders als im Alltag? Du isst im Urlaub regelmäßig drei Mahlzeiten, vielleicht sogar üppiger als zu Hause und bemerkst trotzdem, dass Du nicht zu- oder vielleicht sogar abgenommen hast? Du bemerkst, dass Dir das Essen im Urlaub guttut, Du Dir aber gar nicht so viele Gedanken darüber machst wie zu Hause, weil Du einfach mit ganz anderen, viel interessanteren Dingen beschäftigt bist?

9.    Du hast das Gefühl, manchmal vollkommen die Kontrolle über Dein Essen zu verlieren? Du kannst nicht aufhören zu essen auch wenn Du schon lange satt bist? Hast Du vielleicht regelrechte Essattacken, bei denen Du Süßes und Herzhaftes im Wechsel isst, auch wenn Dir schon regelrecht schlecht ist und Du Magenschmerzen bekommst? Du schämst Dich dafür und magst auch mit niemandem darüber reden?

10.    Bist Du manchmal traurig und isst besonders viel und ungesund, wenn Du Dich einsam fühlst? Wenn Du das Gefühl hast alleine zu sein, eventuell sogar dann, wenn Dein Partner oder Deine Partnerin bei Dir ist? Fühlt es sich an, als würdest Du mit dem Essen eine innere Leere füllen?

Auswertung

Zähle, wie oft Du mit [Ja] oder [Nein] auf die Fragen geantwortet hast. Hast Du mehr als zwei Fragen mit [Ja] beantwortet, ist es sehr wahrscheinlich, dass Du ein emotionaler Esser oder eine emotionale Esserin bist.

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Um unser Essverhalten nachhaltig zu verändern, müssen wir erst einmal in uns hineinspüren, wer da eigentlich Hunger hat: Der Magen oder die Seele?

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